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Es werden Posts vom November, 2014 angezeigt.

Upcycling kontra Wegwerfsozietät

An manchen Tagen entdeckt man auf einmal Wörter im Internet, die jeder verwendet und kennt aber irgendwie an der Insel meiner Kenntnis vorbeigezogen sind. So passiert bei 'upcycling'. Eine Kombination aus up und recycling - ich mag solche Wortspiele irgendwie nicht, haben sie sich doch schon selbst überholt, aber die Kombination könnte vielversprechend sein. Danach war erstmal lesen und informieren; die Neugierde ist geweckt.

Prinzipiell geht es darum, dass die benutzten und (industriell) verarbeiteten Ressourcen und Materialien nach ihrer ursprünglichen Verwendung in einem neuen Produkt ein zweites Leben eingehaucht bekommen. Das finde ich schwer in Ordnung. Wie sieht das in der Praxis aus?

Repair Café

Neulich ließ ich meinen Blick schweifen quer durchs Zimmer über Dinge, die sich mit der Zeit angesammelt haben. Vieles funktioniert noch einwandfrei, manches habe ich schon vergessen zu besitzen und das ein oder andere gute Stück hat schon einige Zeit den Staub geschickt vom Boden abgehalten. Alles dürfte in Ordnung aber sein, ab und an kommt es aber mal dazu, dass durch ein kleines Ungeschick etwas zu Boden fällt, oder man sich beim obligatorischen auf-die-Couch-schmeißen voll draufsetzt - kaputt. Schade.

Oftmals ist doch nur ein bisschen handwerkliches Geschick, Mut und Kreativität gefragt um alles ungeschehen zu machen. Bislang hatte ich hier immer ein wenig Glück - alles konnte gelöst werden, oder ich habe es als Totalschaden abgestempelt. Doch was tun, wenn man zwei linke Hände hat und das passende Werkzeug nur für Rechtshänder ausgelegt ist? Wegschmeißen und Neukaufen. Ne, das kann jeder und macht doch keinen Spaß. Hier gibt es eine erwähnenswerte Alternative, die irgendwie kaum…

Smart oder Fair - Habe ich einen Telefonjoker?

Nachdem wir uns den ersten Teil schon mal reingezogen haben müssen wir nun weitergehen. Wird es leicht? Hoffentlich nicht, denn alles was leicht ist wirkt unecht.

Gehen wir nochmal zurück - die eigenen Seelennahrungen für Neugeräte hatten wir entkräftet.
Hmm, also nie wieder ein Neugerät kaufen? Das kann es auch nicht sein. Vielleicht erstmal zurückfahren auf den echten Bedarf. Selbst analysieren: Was brauche ich? Bin ich mit der Geschwindigkeit und den Möglichkeiten meines Handys - wie uncool, sollte besser Smartphone heißen -  zufrieden? Hintergrund ist ganz simpel, denn das was vor ein paar Jahren noch richtig Kohle war ist heute schon im Niedrigpreissegment zu finden und immer noch besser. In der Regel fährt man hiermit schon sehr gut.

Nochmal kurz zurück; es gibt ganz logische und unabstreitbare Gründe warum und wann man sich etwas neues kaufen sollte: Das bisherige Gerät ist kaputt, Funktionen werden herstellerseitig restriktiert oder man ist unzufrieden.

Ik hou van mij mobiltje

Eigentlich war der Artikel nur als ein Riesending geplant, aber das liest ja niemand ohne Ermüdungserscheinungen. Habe mich daher entschieden auf zwei Seiten aufzuteilen, der eine soll einfach nur die Beziehung Mensch-Maschine gestalten und erklären, der zweite die Ethik.

Vor wenigen Tagen saß ich mit einem großartigen Menschen auf dem Sofa und wir redeten über viele wichtige Dinge. Dabei fiel mein Blick das ein oder andere Mal auf meinen intelligenten Telefonknochen mit dem schicken Namen Samsung Galaxy S2. Das Teil spielt eigentlich keine große Rolle mehr auf dem Markt, ist es doch immerhin schon über 3 Jahre alt. Buh! Über 3 Jahre! Direkt ein Neues kaufen. Aber halt, wofür und weshalb?